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Sicherheit im Netz

Gefahren erkennen und sicher handeln

 

Tag für Tag nutzen wir das Internet, wobei sich die Nutzung in den vergangenen Jahren stark vereinfacht hat. Das Surfen ist vergleichbar mit Autofahren: einfach reinsetzen und losfahren. Aber auch hier ist der Anwender einer ständigen Gefahr ausgesetzt. Wir möchten Sie im folgenden Abschnitt auf einige Gefahren hinweisen und Ihnen zeigen, wie Sie sich davor schützen können.

Abofallen erkennen und vermeiden

 

 

 

 

Überstürzen Sie nichts! Das schnelle Eintragen von Ihren Daten kann Ihnen zum Verhängnis werden. Nehmen Sie sich also Zeit und schauen Sie sich das Angebot in aller Ruhe an.
Gehen Sie auf Nummer sicher und suchen Sie nach der Firma im Internet. Sollte diese vermeintliche Firma für Abofallen bekannt sein, wird Ihnen die Suchmaschine nützliches Material liefern.
Registrieren Sie sich niemals beim Download von kostenloser Software! Diese Programme können Sie bei den meisten legitimen Seiten (siehe LINKS) auch ohne Registrierung herunterladen.
Lesen Sie sich immer gründlich die AGB auf der Seite durch! Diese sollten gut sichtbar auf der Website positioniert sein.
Oftmals verwenden diese Unternehmen ähnlich klingende Adressen von bekannten Seiten, die sich jedoch in der Rechtschreibung unterscheiden. Schauen Sie sich also genau die Adresse an, nur so können Sie sicher sein, dass Sie sich auch wirklich auf der gewünschten Seite befinden.
Kosten und Preisangaben sollten immer gut sichtbar auf der Seite eingebunden sein. Seriöse Unternehmen informieren Ihre Kunden in der Regel deutlich über diese Angaben.
Sehen Sie sich das Impressum an! Hier können Informationen über den Sitz der Firma oder das Gründungsjahr eingesehen werden. Verdächtig wird es, wenn nur ein Postfach angegeben ist oder Freemail Adressen wie z. B. von @gmx.de oder @web.de.

In eine Abofalle getappt? – Das ist zu tun!

 

Zahlen Sie nicht! Unternehmen, die von Ihnen Geld fordern müssen nachweisen, dass bzw. wie es zwischen dem Unternehmen und Ihnen zum Vertragsschluss kam.
Keine Angst vor Anwälten oder Inkassounternehmen! Diese senden nur Mahnungen oder Rechnungen. Mehr wird meistens nicht unternommen, denn die Firmen wissen genau, dass Sie im Unrecht sind. Das Gleiche gilt für angedrohte Gerichtsprozesse. Die meisten Fälle führen in der Regel nicht zu einem Verfahren.
Führen Sie keinen unnötigen Briefwechsel mit diesen Unternehmen! Denn desto mehr Mahnungen und Rechnungen kommen auf Sie zu.
Es wird Ihnen vorgeworfen, dass Sie sich mit falschen Daten angemeldet haben? Dieses ist kein Betrug, Sie haben nichts zu befürchten.
Mit der IP-Adresse haben diese Unternehmen gegen Sie absolut nichts in der Hand.
Auch im Falle eines Mahnbescheids bleiben Sie ruhig! Der Bescheid sagt nichts über die Rechtmäßigkeit der Forderung aus. Wichtig ist jedoch, dass Sie auf diesen Bescheid z. B. mit einem Widerspruch reagieren.
Wenn Sie unter 18 Jahren sind, dann haben die Eltern zu entscheiden. Diese müssen einem Abonnement gegebenenfalls nachträglich zustimmen. Sind Ihre Eltern mit diesem Vertrag nicht einverstanden, besteht i. d. R. auch keine Zahlungspflicht.

Weitere Anlaufstellen (Webseiten), die sich mit diesem Thema beschäftigen, finden Sie unter der Rubrik „LINKS“ im Bereich Kundenservice.
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